Herzlich Willkommen in meinem Blog! Ich freue mich, wenn ich Sie auf diese Weise immer mal wieder hier begrüßen darf.

Als Personal-Trainerin biete ich Ihnen ein ausgewogenes Ganzkörpertraining – das sogenannte »Funktionelle Training (FT)« – Haben Sie das schon mal irgendwo gelesen? Es ist kein Zauberwort. Die amerikanischen Physiotherapeuten Michael Boyle (s. Foto) und Gray Cook, haben dieses Training u. a. entwickelt und weitergeführt. Sie werden feststellen, dass Anatomie mein Lieblingsthema ist.

Also los geht’s:
Beim FT werden komplette Bewegungsabläufe anstelle einzelner Muskeln trainiert. Das isolierte Training, wie Sie es vielleicht aus dem Fitnessstudio kennen, ist, wenn man es rein unter dem funktionellem Gesundheitsaspekt betrachtet, für den Körper nämlich eher uneffektiv. An der Stelle sei gesagt: Für mich ist Body Building eine Wettkampfdisziplin für Männer und Frauen, aber im Vergleich zum FT eben unter anderen Gesichtspunkten. Für viele Männer ist es auch wichtig muskulös zu sein, das wiederum ist eine persönliche Entscheidung. Ich persönlich finde Muskeln auch super bei Männern (berufsbedingt?).

Was kann eigentlich passieren, wenn Sie das erste Mal beim Personal Trainer sind? Wichtig ist, dass der Trainer sich in einem Anamnesegespräch einen Überblick über Ihre sportliche Vorgeschichte, Ihre Verletzungen und Ihre Trainingsziele macht. Bei mir gehört eine Bewegungsanalyse dazu.

Nachdem die ersten wichtigen Punkte geklärt sind, folgt zum Abschluss die Bewegungsanalyse:
Bei einer statischen und dynamischen Bewegungsanalyse kann der geschulte Blick des Trainers schon Dysbalancen erkennen. Die statische Analyse überprüft Ihre Haltung. Überlegungen dabei sind: Stehen Sie im Lot (seitlich in einer Linie), z. B. wie ist das Verhältnis zwischen der rechten Seite und der linken Seite des Oberkörpers. In welchem Verhältnis steht die rechte Seite des Oberkörpers zu linken Seite des Unterkörpers. (und umgekehrt.) Dann schaut man sich die Füße an, die Sprunggelenke, überprüft das Verhältnis zu den Kniegelenken, geht weiter zu den Hüftgelenken und zu den Schultergelenken. Hier kann man z. B. das rechte Hüftgelenk mit der linken Schulter in Beziehung setzen. Man muss sehr genau gucken und beobachten.

Ein Beispiel: Wenn die Schulter Schmerzen bereitet, kann die Ursache in der Hüfte oder sogar im Sprunggelenk liegen. Dieses Zusammenspiel lässt sich mit einem Segelschiff vergleichen. Ziehen Sie an einem Ende (Hüfte), verändert sich etwas am anderen Ende des Segels (Schulter). Ursache und Symptom liegen also nicht immer an gleicher Stelle. Mit meinen Übungen kann ich hier für Ausgleich sorgen, vorausgesetzt der Zusammenhang ist erkennbar. Sie sehen: Beim Funktionelle Training geht es um die Wiedererlangung und Aufrechterhaltung Ihrer Körperfunktionen. Und Sie sehen weiter: Mein Lieblingsthema ist Anatomie. Gern bilde ich mich stetig weiter für meine Kunden.

So jetzt aber schnell weiter:
Diese Ergebnisse der statischen Analyse unterstützen die Überprüfung in der dynamischen Bewegungsanalyse. Bei dieser Analyse führen Sie Basisübungen aus, die aus dem funktionellen Bereich kommen. Grundübungen können z. B. Kniebeuge und Ausfallschritt sein. Es sind in diesem Falle Bewegungen, die der Kunde ausführt, es sind keine Übungen aus dem Training.

Nutzen für Sie:
Durch die Bewegungsanalyse erhalten Sie wertvolles Wissen über Ihren Körper. Wohlgemerkt der Trainer sucht keine Dysbalancen, sondern er beobachtet und gibt nur dann Feed-back, wenn gewünscht. Es ist definitiv keine Kritik und ein Zeichen dafür, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Jeder Körper erzählt eine andere „Geschichte“.

Wichtig für den Trainer:
Er weiß danach, mit welchen Übungen er Ihr Training beginnen sollte.

Wenn Sie jetzt glauben, das ist alles. Nein, weit gefehlt. In jedem Training greife ich auf, was ich in der Analyse Session gesehen habe und schaue, in wieweit sich schon Veränderungen im Training abzeichnen. Während des Trainings kann man dann blitzschnell reagieren und andere Übungen für den Kunden auswählen. Ihre Trainings bereite ich jedes Mal vor, ich reagiere aber auch sofort im Training, wenn ich feststelle, Ihr Körper führt bestimmte Bewegungen schon sehr viel besser aus als in den ersten Trainingseinheiten.

Mein Training kommt nicht nur Ihrer alltagsrelevanten Fitness zugute, sondern beugt auch Verletzungen vor und unterstützt die weitere Genesung nach einer Reha-Behandlung. In einer Reha-Behandlung wird/ kann u. a. mit den Krafttrainingsgeräten aus dem Fitnessstudio ein einzelner Muskeln wieder aufgebaut werden. Dann ist es wichtig an Geräten zu trainieren.

Erster Trainingstipp:
Haben Sie eigentlich gewusst, dass die Nacken- und Augenmuskulatur miteinander verbunden sind: Mir ist es wichtig, dass Sie wirklich alltagstaugliche Tipps erhalten. Ich kann Ihnen z. B. helfen, damit sich Ihre Verspannungen im Nacken auflösen. Dafür und für vieles mehr gibt es Übungen. Es gibt so viele Übungen im Freestyle-Bereich, die Sie ordentlich zum Schwitzen bringen werden.

Dieser Einblick in Personal Training soll Sie motivieren, noch mehr für sich zu tun.

Ihre Kathrin Wilke

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